Projektgruppe Starkregenvorsorge „legt selbst Hand an“!

„Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung oder einfach mal machen“, getreu diesem Motto hat die Projektgruppe Starkregenvorsorge einen Aktionstag gestaltet. Oberhalb der Straße Im Kirchberg in den Weinbergen befindet sich ein Regenrückhaltebecken. Dieses ist in den vergangenen Jahren ziemlich in Vergessenheit geraten und mit Bäumen, Sträuchern und Hecken zugewachsen. Zudem hat es seine wichtige Funktion des Zurückhaltens von starken Niederschlägen weitestgehend verloren. Als notwendige Maßnahme aus der Bestandsaufnahme zur Verbesserung der Starkregenvorsorge war dieser Punkt erkannt und in das Umsetzungskonzept aufgenommen worden. Was genau war nun zu tun? Die Drosselung des Rückhaltbeckens und somit die grundsätzliche Rückhaltefähigkeit des Beckens musste überprüft und wiederhergestellt werden. Hierfür waren zunächst umfangreiche Säuberungsmaßnahmen notwendig. Gestrüpp wurde entfernt, ein Zugang in das Becken hergestellt, der Einlauf von Bewuchs und Unrat befreit und mit einem einfachen aber effektiven aus Holzstämmen bestehenden Drossel-/ Überlaufsystem versehen. „Kostenaufwand gegen „Null“, Arbeitsaufwand überschaubar aber ein „absolutes Plus“ an Sicherheit für die gesamte Dorfbevölkerung“ so lautet das Fazit. Ein Beispiel das Schule machen könnte und sollte…
Übrigens: Neben den Mitgliedern der Projektgruppe hat auch der 7-jährige (!) Sohn eines Mitglieds (Jakob Kuhnen) fleißig mitgeholfen. Jede Hilfe zählt – alle MitbürgerInnen, ob jung oder alt, können einen Beitrag zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge leisten.